Bremer Raritäten der besonderen Art

Es gibt  Bremer Spezialitäten, die weltweit bekannt sind. Hier nun ein paar davon.

 

 

Bremer Kluten:

ist ein kleiner rechteckiger Pfefferminzfondant, halb in Schokolade getaucht.
Einzige Konditorei in Bremen, welche diese Pfefferminzleckerei, herstellt nach einem Rezept von 1885, ist die Konditorei Cafe im Schnoor

 

 

Bremer Babbeler:

Bonbon-Fabrik Germann produziert jährlich fast eine Million Lutschstangen.

Er riecht leicht nach Pfefferminze. Ist braun und klebrig. Schmeckt süß, nicht scharf. Und ist eine echte Bremer Spezialität: der Babbeler. Das vielleicht erste Hustenbonbon, das einst als Lutschstange daherkam. Seit 80 Jahren wird es mit den gleichen Zutaten hergestellt: Zucker, Glucosesirup, Wasser und Pfefferminzöl.

"Pfefferminzöl hat eine beruhigende Wirkung und ist gut gegen Kratzen im Hals", weiß Marco Uhlisch, Juniorchef der Bremer Zuckerwarenfabrik Friedrich Germann. Sein Urgroßvater hat die Bonbonküche gegründet und den Babbeler erfunden. Der Name Babbeler, so erzählt Uhlisch, komme aus dem Plattdeutschen von "hol din Babbel" - "halt' deinen Mund".

In Supermärkten sucht man die Bremer Spezialität allerdings vergeblich. Den Babbeler gibt's nur in Apotheken, Drogerien und einigen Teeläden. Und das auch nur innerhalb der Stadtgrenzen. "Außerhalb kennt den Babbeler kaum jemand", meint Uhlisch. Denn die Bremer lutschen die gesamte Produktion alleine auf. Mal abgesehen von den Touristen, die die traditionelle Süßigkeit des Neustädters als wirklich echt bremisches Mitbringsel zu Tausenden außer Landes tragen.

 

 

Bremer Kaffeebrot:

Eine alte Bremer Gebäck-Spezialität, die von "richtigen Bremern" in den Kaffee oder in den Tee "gestippt" wird. Wegen seiner guten Haltbarkeit wurde das Kaffeebrot früher in vielen Bremer Haushalten als eiserne Reserve in Dosen aufbewahrt und auch als schmackhafter Schiffszwieback sehr geschätzt. Aus einzeln aneinander gereihten kleinen Kuchenteigbrötchen werden kleine Stangenbrote gebacken, aufgeschnitten, mit flüssiger Butter bestrichen, mit Zimtzucker bestreut und im Backofen als Zwieback geröstet.

 

 

Schnoorkuller:

Eine köstliche Gebäckkreation aus dem Café im Schnoor! Sie besteht aus zartem Nussbaiser mit cremiger Nougat-Cremefüllung - umhüllt von feiner Vollmilch-Schokolade und frisch gerösteten, gemahlenen Haselnüssen. Ein Geheimtipp für Naschkatzen. Konditorei Cafe im Schnoor

 

 

HACHEZ-Schokolade

Die Bremer Chocolade-Fabrik HACHEZ & Co wurde am 1. Juli 1890 von dem aus Belgien stammenden Chocolatier Joseph Emile Hachez gegründet. Seitdem werden in der Westerstraße 32, in der Bremer Neustadt, die edlen HACHEZ Chocoladen und Pralinés hergestellt. Allein die Entstehung der "Braunen Blätter" im Jahre 1923 ist eine Geschichte für sich.

hachez.de

 

 

Feodora- Das Juwel unter den Chocoladen

Prinzessin FEODORA - die Schwester der letzten deutschen Kaiserin - war eine Genießerin mit erlesenem Geschmack.
Seit 1910 dürfen Namen und ihre Unterschrift als Markenzeichen für die Chocoladen und Pralinés verwendet werden.

feodora.de

 

 

 

Der Original Bremer Knüppel

Eine herzhafte gewürzte Mettwurst nach Hausschlachter Art. Diese köstliche Wurst aus ausgesuchtem Schweinefleisch wird nach altem überlieferten Bremer Rezepten rund um die Söge- und Knochenhauerstrasse hergestellt und mit edlen Gewürzen abgeschmeckt. Im Leinenbeutel verpackt und bewacht vom Roland zu Bremen.

 

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